Türöffner effeff – Fragen und Antworten...

  1. Bei Arzt- oder Rechtsanwaltspraxen soll die Tür nicht offenstehen, jedoch während der Besuchszeit durch die Betätigung des Klingeltasters automatisch geöffnet werden können?

  2. Bei welchem Elektrotüröffner ist ein Stromimpuls ausreichend, damit dieser bis zum einmaligen Öffnen der Türe entriegelt bleibt?

  3. Bei welchen Türöffnern können Einbautoleranzen ausgeglichen werden?

  4. Der Elektrotüröffner gibt nur frei, wenn die Tür entgegen der Öffnungsrichtung in die Türdichtung gedrückt wird?

  5. Die Arretierung oder Rückmeldung funktioniert nicht?

  6. Eine Eingangstüre soll bei Stromausfall freigegeben werden. Welcher Elektrotüröffner kann verwendet werden?

  7. Mit welchen Elektrotüröffnern ist die Auswertung der Türstellung möglich?

  8. Was bedeutet die Angabe 1.9 oder 01.09 auf dem Typenschild eines effeff-Produktes?

  9. Welche Türöffner dürfen in Feuerschutztüren eingebaut werden?

  10. Welche Türöffner dürfen in Rauchschutztüren verwendet werden?

  11. Welche Türöffner sind geeignet für schräge Türfalze?

  12. Welche Türöffner sind in Verbindung mit einer Zutrittskontrolle einsetzbar?

  13. Welcher Bestellzusatz muss angegeben werden, dass der Elektrotüröffner einen Hebel für die mechanische Entriegelung hat?

  14. Welcher Elektrotüröffner ist bei Stromausfall verriegelt?

  15. Wie bestimme ich die DIN-Angabe links oder rechts?

  16. Wie kann die unberechtigte Benutzung von Türen im Verlauf von Rettungswegen verhindert werden?

  17. Wie kann eine Tür über Zeitschaltuhr oder Schalter dauerbegehbar geschaltet werden?

  18. Wodurch kommt das Summgeräusch eines Elektro-Türöffners zustande und wie kann dieses Geräusch abgestellt werden?
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  1. Durch den Einsatz einer automatischen Türöffnersteuerung Modell 750 kann dies realisiert werden. Der Besucher klingelt und löst dadurch, bei eingeschalteter Automatik, eine zeitverzögerte Auslösung des Türöffners aus. Dabei kann sowohl die Wartezeit bis zur Auslösung des Elektro-Türöffners als auch die Bestromungszeit des Türöffners eingestellt werden. Wird die Steuerung ausgeschaltet, ist die normale Türöffnerfunktion wiederhergestellt .


  2. Elektrotüröffner mit Arretierungsfunktion (2er-Typen, z.B. die Modelle 26W, 27, 128, 126 usw.). In bestromtem Zustand und bei geschlossener Türe wird der Arretierungsstift in der Mitte der Türöffnerfalle eingedrückt. Der Türöffner bleibt solange entriegelt, bis der Arretierungsstift beim Öffnen der Türe ausschließt.


  3. Hierzu existieren zwei Möglichkeiten, welche nicht miteinander kombinierbar sind:
    Die Fix-Verstellung ermöglicht ein Verstellen und Fixieren des Türöffners um insgesamt 4 mm durch horizontale Langlöcher im Schließblech. Die Kombination mit Winkelschließblechen und Schlossfallenführung ist nicht möglich.
    Bei der Fafix-Verstellung erfolgt die Justierung über die Verschiebung des Aufschraubstückes auf der Türöffnerfalle um insgesamt 3 mm.
    Weitere Verstellmöglichkeiten sind hier über die Verwendung unterschiedlicher Aufschraubstücke mit nach innen bzw. außen verschobenem Falleneingriff gegeben.


  4. Sind Türen mit einer Türdichtung ausgestattet, ist aufgrund der durch die Dichtung auf das Türblatt aufgebrachten Rückstellkraft mit einer Vorlast auf der Türöffnerfalle zu rechnen. Diese Vorlast verhindert bei Türöffnern, die mit Gleichstrom entriegelt werden, ein sicheres Entriegeln der Schlossfalle und beeinträchtigt so die Öffnungsfunktion des Türöffners. Bei derartigen Türen sind die Türöffner mit Wechselstrom zu bestromen. Dadurch kann ein Standardtüröffner bis zu einer max. Fallenvorlast von 80 N entriegeln.
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  5. Für die korrekte Funktion der Arretierung wie auch der Rückmeldung ist ein Falleneingriff von mindestens 9 mm (Elektrotüröffner mit Fafix-Verstellung 5mm) notwendig. Bei geringerem Falleneingriff ist ein vollständiges Eindrücken des Arretierungsstiftes oder des Schiebers für die Rückmeldung nicht gegeben. Der Mikroschalter kann nicht schalten bzw. der Arretierungsstift nicht arretieren.


  6. Elektrotüröffner mit Ruhestromfunktion (3er-Typen, z.B. die Modelle 36W, 37, 342, 343, 138 usw.) sind bei Stromausfall entriegelt. Zum Verriegeln der Tür muss der Elektrotüröffner bestromt werden. Wird der Strom abgeschaltet oder durch Stromausfall unterbrochen, ist der Elektrotüröffner entriegelt. Aus technischen Gründen ist nur ein Gleichstrombetrieb möglich. Achtung: An elektrische Verriegelungen von Türen in Rettungswegen werden weitergehende Anforderungen gestellt, die nur durch speziell dafür entwickelte Systeme erfüllt werden.


  7. Elektrotüröffner mit dem Zusatz RR in der Modellbezeichnung besitzen einen integrierten Wechselkontakt, der auf Falleneingriff und somit auf Tür "offen" bzw. "geschlossen" detektiert. Der Kontakt ist potentialfrei und bis zu einer Schaltspannung von 25 V und einem Schaltstrom von 1 A belastbar.


  8. Diese Angabe bezeichnet das Produktionsdatum. Bei Typenschildern mit Barcode-markierung steht die Zahl vor dem Punkt für den Monat und die Zahl hinter dem Punkt für das Jahr z. B. 01.09 entspricht Januar 2009. Typenschilder ohne Barcodemarkierung bezeichnen mit der ersten Ziffer das Quartal und mit der zweiten Ziffer das Jahr. Unser Beispiel (1.9) entspricht dem 1.Quartal 2009.
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  9. Prüfzeugnisse des Materialprüfungsamtes Nordrhein-Westfalen liegen zur Modellreihe 131, 142U, 143 und 118F vor. Der Einbau dieser Türöffner darf nur bei der Produktion der Feuerschutztür erfolgen. Ein nachträglicher Einbau hat den Verlust der Zulassung zur Folge. Beachten Sie bitte die Mitteilungen des Instituts für Bautechnik.


  10. Unsere Türöffner der Baureihe 118S und 111U. Diese Baureihen haben eine Zulassung des MPA für Rauschschutztüren.


  11. Türöffner mit schrägem Flach- oder Lappenschließblech sind erforderlich, wenn die Stirnseite des Türblattes abgeschrägt ist. Der Stulp des Elektro-Türöffners ist dabei immer zur Bandseite hin abgeschrägt. Die Bezeichnung der Tür- und Stulpschrägen erfolgt durch Nummern. Diese Nummernangaben entsprechen Schrägen in mm, bezogen auf eine Tür mit 45 mm Türblattstärke. Bei abweichenden Türdicken muss die Gradzahl der Türschräge an der Tür abgenommen werden und dann der Schrägennummer zu geordnet werden.


  12. Bei elektronischen Geräten wie z. B. bei Türcodeanlagen ist es notwendig, elektrische Störimpulse von der Elektronik fernzuhalten. Wir empfehlen deshalb die spezielle Verwendung von Türöffnern mit integrierter Freilaufdiode. Diese Türöffner sind mit der Endung 05 gekennzeichnet. Der Betrieb dieser Türöffner ist nur im Gleichspannungsbetrieb, entsprechend der Nennspannung, möglich. Um in Verbindung mit einer Zutrittskontrollanlage eine entsprechende Sicherheit und Funktionalität erreichen zu können, ist es bei den meisten Anlagen sinnvoll, Türöffner mit Rückmeldekontakten (RR) einzusetzen.


  13. Der Bestellzusatz "E" bezeichnet die mechanische Dauerentriegelungsfunktion. Diese Zusatzausrüstung ist nur bei Arbeitsstromtüröffnern, mit Ausnahme von Sicherheitstüröffnern, möglich. Anstelle des Entriegelungshebels wird bei wassergeschützten oder Pendeltüröffnern eine Stellschraube verwendet. Die Ausstattung der Tür mit einem zusätzlichen Türschließer verhindert, dass die Tür, durch Winddruck oder Luftdruckunterschiede aufgestoßen, offen stehen bleibt.
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  14. Elektrotüröffner mit Arbeitsstromfunktion (1er-Typen, z. B. die Modelle 118, 116, 16w, 142U, 143 usw.) sind bei Stromausfall verriegelt. Die Tür kann nur während der Bestromungszeit des Elektrotüröffners geöffnet werden. Bei Wechselstrombestromung ist dabei das typische Summgeräusch hörbar. Eine Gleichstrombestromung führt zu keinem Summton. Grundsätzlich ist der Elektrotüröffner für einen Momentkontakt, wie bei der Freigabe durch einen Türöffnertaster üblich, ausgelegt.


  15. DIN-Tabelle-Faustregel: Die Tür wird von der Seite aus betrachtet, auf der die Türbänder sichtbar sind. Das ist also die Seite, nach der hin sie geöffnet wird. Türbänder links = DIN links Türbänder rechts = DIN rechts. Für Winkelschließbleche ist die DIN Angabe i. d. R. erforderlich.


  16. Mit Rettungswegverriegelungen, die einen Eignungsnachweis einer sachverständigen Stelle führen dürfen solche Türen elektrisch verriegelt werden. effeff bietet dazu eine breite Palette an Verriegelungsteilen (Haftmagnete und spezielle Fluchttüröffner) sowie Steuergeräte und Türterminals mit integrierten Notschaltern an. Neu sind die Kompakt-Steuerterminals, die bei geringem Installationsaufwand höchste Funktionalität bieten. Die Inbetriebnahme sowie die vorgeschriebene jährliche Prüfung muss durch sachkundige Personen erfolgen.


  17. Der Bestellzusatz eE bezeichnet elektrisch dauerbestrombare Türöffner. Um das türöffnertypische Summgeräusch zu verhindern, wird mit Gleichspannung dauerbestromt. Soll Sprechanlagenbetrieb mit Summgeräusch und geräuschloser Dauerentriegelung kombiniert werden, kann das Umschaltgerät Modell 7410-10 verwendet werden. Ausführungen in 8 V eE, 12 V eE und 24 V eE stehen zur Verfügung.


  18. Jeder Arbeitsstrom-Türöffner verursacht bei der Bestromung mit Wechselspannung das türöffnertypische Summgeräusch. Dieses Summen ist im Allgemeinen, aufgrund seiner Signalwirkung, erwünscht. Dabei ist die Lautstärke meist an der unteren Grenze des zulässigen Nennspannungsbereichs am größten. Abhängig von den jeweiligen baulichen Verhältnissen kann dieses Summgeräusch eine Geräuschbelästigung darstellen. Eine Minderung der Geräuschbelästigung an ihrem Entstehungsort ist nur begrenzt möglich. Bei Türkonstruktionen aus Rohrprofilen können z.B. die betreffenden Profilkammern ausgeschäumt werden. Abhilfe schafft die Ansteuerung des Türöffners mit Gleichspannung, wobei die Signalwirkung nicht mehr vorhanden ist und eventuell auftretende Fallenvorlast die Öffnungsfunktion beeinträchtigen kann.

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